210 Tage = 30 Wochen

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Heute vor 30 Wochen haben wir mit dem Umbau begonnen.

Da das Blog mittlerweile recht umfangreich geworden ist, ist es wohl endlich mal an der Zeit, ein paar Vorher-Nachher-Bilder zu zeigen.

 

 

 

 

Auch in Zukunft werden wir hier über die weiteren Fortschritte berichten.
Das Thema "Pavillon" ist immer noch nicht in trockenen Tüchern, die Außenwerbung ist noch lange nicht fertig, innen muß noch einiges passieren, und mit der Fassade und dem Hof bin ich auch noch nicht zufrieden.
Aber ich denke, daß sich das Ergebnis mittlerweile halbwegs sehen lassen kann... :)

Victory - Teil 3 :)

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Montag.

Regen.

Egal :)

Der Elektriker war pünktlich da und hat sich in dem Loch vor dem Geschäft ausgetobt. Warum die Kabel unterirdisch durchgekniffen worden sind, wird wohl auf immer das Geheimnis des rückrüstenden Monteurs bleiben... aber es gibt je bekanntlich keine Probleme, sondern nur Lösungen :)

Die nachfolgenden Bilder sprechen für sich. Wer diesen Blog hier seit Anfang an verfolgt hat und/oder uns mal besucht hat, wird wissen, wieviel Nerven das gekostet hat - und es ist noch lange nicht fertiggestellt.
Die Werbung wird noch verfeinert und nachgearbeitet - aber das Grundgerüst ist jetzt endlich vorhanden und leuchtet.

Über der Werkstatt:

Über dem Shop:
 

Der Pylon:

Victory - Teil 2 :)

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Heute ging es mit der Werbung weiter.
An der Hauswand wurden die Positionen der ehemaligen ARAL-Werbung im zukünftigen Außenbereich (rechts und links der Dachträger) neu bestückt.
Wie üblich, warfen die Ereignisse ihren Schatten voraus - diesmal in Form einer Leiter und eines Rollgerüsts.

9.24 Uhr - Montage der ersten Schiene

10.28 Uhr - die Hälfte der linken Werbefläche ist geschafft.
Wie war das noch gleich mit dem Strom? "Schwarz ist Minus, oder?" :)
Deshalb klemmt es auch der Elektriker an - die Jungs haben nur das Kabel rausgeführt.

11.12 Uhr - der Bereich über der Werkstatt hängt.

11.41 Uhr - es geht über dem Shop weiter.
Immer wieder von Regengüssen unterbrochen, haben die Jungs trotz schiefer Wände und nicht ganz passender Bleche ein mehr als ordentliches Tempo vorgelegt.

12.28 Uhr - nach mehrfachem An- und Abhängen hat dann das nächste Element endlich halbwegs gepaßt.
Auch hier war wieder das Kabelherausführen angesagt.
Nachdem die Werbung seit Anfang April eingepackt in der Halle gelegen, kann man sich ungefähr vorstellen, welchen Luftsprung ich gemacht habe, als das Element Richtung Halterung "geschwebt" ist... ;)
 

14.53 Uhr - Montage beendet.
So langsam fängt es an, wie ein Geschäft auszusehen...

Bilder von heute aus den Innenräumen.
Vieles ist immer noch nicht fertig, und durch den fehlenden Pavillon fehlt uns Platz.
Aber das ist erstmal verschmerzbar.
   

Und nochmal außen... weil´s so schön ist :)
 

 

Victory :)

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Es passieren "Dinge" :)

Nachdem bereits im Bauantrag klar formuliert wurde, daß wir genau an den Stellen Werbung anbringen wollen, wo vorher die ARAL-Werbung war, scheint diese Passage beim Main-Kinzig-Kreis wohl völlig untergegangen zu sein.
Wir haben es jetzt auf jeden Fall schriftlich, daß unsere gesamte Außenwerbung sowieso genehmigungsfrei ist, da ja die bereits vorher genutzten Flächen wieder genutzt werden.
Damit ist dann die Veränderungssperre in diesem Bezug hinfällig, der Bauantrag hätte gar nicht erst gestellt werden müssen, die Ablehnung ist hinfällig, und das Widerspruchsverfahren sowieso, da ja nicht etwas widersprochen werden kann, was ohnehin nicht abgelehnt werden kann.
Verstanden, lieber Leser? Ja neee, is klar........

Auf jeden Fall hat unser Metallbauer unseren Hilferuf am Freitag erhört und uns ein Untergestell gebaut, auf dem der Pylon verschraubt werden sollte. Das gute Stück haben wir am Dienstag in Frankfurt abgeholt und noch etwas umgearbeitet, da das Stromkabel halbwegs vandalismussicher bis in den Pylon hochgezogen werden sollte.

Auch der Elektro-Betrieb unseres Vertrauens stand heute morgen pünktlich um 8 Uhr auf dem Hof. An der Stelle, wo früher der Preismast der ARAL gestanden hatte, war noch der Sockel mit einbetonierten Gewindebolzen und ein ziemlich kurz abgeschnittenes Stromkabel vorhanden. Diese "Infrastruktur" sollte reaktiviert werden... aber wie war das noch gleich mit alten Häusern und alten Frauen? Genau - man erlebt immer wieder Überraschungen.

Nachdem die Mitte des Sockels ausgestemmt, das Kabel verlängert und eine neue Bodenmuffe ausgegossen war, ging es an den Sicherungskasten. Und schon war die Überraschung da - kein Signal vom Pieper draußen an der Grundstückskante. Das Kabel war also irgendwo auf der Strecke unterbrochen.
Ein Verteiler war nirgendwo sichtbar. Eine Suchaktion im Keller brachte ebenfalls keinen Erfolg. Die einzigen offenen Kabelenden, die uns spontan eingefallen sind, lagen unter den Vitrinen. Also haben wir die "mal eben schnell" zur Seite gewuppt.

Das Kabel war natürlich auch dort nicht vorhanden.
Willi und Fred Hestermann waren sich dann auf einmal recht sicher, daß "in dem Kasten außen links" irgendwelche Kabel liegen müssen.
Der Deckel war schnell runtergehoben... und irgendjemand hat es beim Rückbau der Tankstelle anscheinend für sinnvoll erachtet, ca. 1 Kubikmeter Sand in das Loch zu füllen. Zur Klärung der Frage, ob da nun Kabel sind oder nicht, mußte also erstmal geschaufelt werden.
 

Der nette Kollege vom Elektrobetrieb hat sich seinen Vormittag wohl auch etwas anders vorgestellt... :)
Immerhin hat die Aktion tatsächlich zum Erfolg geführt - sowohl von innen wie auch von außen enden die Kabel tatsächlich in diesem Schacht. Nach der Beseitigung etwa der Hälfte des Volumens kamen jede Menge Erdkabel zum Vorschein, die jemand beim Rückbau einfach durchgeschnitten hat.

Nach dem Lackieren des Untergestells war es später Nachmittag, bis der Lack endlich getrocknet war. Zwischenzeitlich hatten wir den Pylon komplett zerlegt, um die Kabel einführen zu können. Im Vordergrund sieht man unser Eisen-Rollbrett, auf dem wir den Pylon die letzten Monate hin- und hergeschoben haben.

Dann wurde endlich montiert.
  

Und am Donnerstag kommt die Werbung an die Fassade... es wird auch endlich Zeit...

 

Zwischenstand

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Vorweg: Ich habe die Kommentarfunktion vor einigen Wochen deaktiviert, weil ich das tägliche Löschen von Viagra-Spam, verursacht von IP-Adressen aus dem ehemaligen Ostblock, aus Asien und von deutschen 1&1-IPs endgültig leid war. So lange es für die Blog-Software keinen wirkungsvolleren Spam-Schutz gibt, bleibt die Möglichkeit für Kommentare daher ausgeschaltet.

Seit dem Beginn der Umbauarbeiten sind mittlerweile 199 Tage vergangen: Am 18.01.2010 haben wir begonnen, die Tankstelle aus ihrem Dornröschenschlag zu wecken.
Bis zum heutigen Tag geschehen an allen Ecken im Geschäft und in der Werkstatt kleine und große Veränderungen - teils sichtbar, teils unsichtbar. Sei es die Deko, die nach und nach angebracht wird, neue Werkstatt-Werkbänke, die das bisherige Provisorium ersetzen, oder der EDV- und telefonseitige Anschluß der Werkstatt - es ist weiterhin genug Arbeit neben dem täglichen Geschäft vorhanden.
Im Verlauf dieser Woche haben wir die Halle neben der Werkstatt, die ursprünglich als Weiterführung der Ausstellung gedacht war, aufgeräumt und gereinigt. Da nicht abzusehen ist, wann und ob der Pavillon gebaut wird, habe ich mich zähneknirschend von einem Teil des aufbewahrten Bauholzes getrennt, um unser Platzproblem zu lösen. In der Halle liegt außerdem immer noch (seit Anfang April...) unsere gesamte Außenwerbung montagefertig herum und blockiert den größten Teil der Stellfläche - vielen Dank an dieser Stelle auch an das Bauamt der Gemeinde Erlensee...

Die Situation hat sich allerdings heute mittag schlagartig geändert!

Heute haben wir über unsere anwaltliche Vertretung ein Schreiben des Main-Kinzig-Kreises erhalten.
In diesem wird bestätigt, daß die Außenwerbung genehmigungsfrei ist und mit sofortiger Wirkung montiert werden kann!!!

Bingo!!! Zumindest dieses Problem ist endlich gelöst!

Am liebsten hätte ich die Bohrmaschine direkt ausgepackt. Sachlicher denkende Menschen als ich haben mich dann davon überzeugt, die Montage jemanden durchführen zu lassen, der sowas schon öfter gemacht hat... sprich, eine Fachfirma... ist vielleicht geschickter so.

Kommende Woche werden wir also die Außendarstellung massiv verbessern - und dann gibt´s endlich auch mal wieder Bilder :)

Die Presse berichtet wieder...

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Es ist jammerschade, wie das alles hier abläuft.
Beim rückwirkenden Betrachten des gesamten Vorgangs gewinne ich immer mehr den Eindruck, daß hier bewußt Politik gegen einzelne gemacht wird.
Und ich habe immer noch die Worte des stellvertretenden Bürgermeisters Winter beim Telefonat am 25.03.2010 (!!!) im Ohr:
Die Baugenehmigung sei nicht erteilbar. Die Gründe hierfür lägen jedoch weder in meiner Person, dem Geschäftszweck, der Firma selbst oder dem Baurecht (!!!) begründet. Vielmehr lägen die Gründe auf anderer Ebene, über die er aber nicht sprechen dürfe. Ich möge bitte aktiv werden.
In welche Richtung ich aktiv werden solle, darüber wollte/konnte/sollte er nicht sprechen.

Ohne natürlich Namen nennen zu wollen: Bevor wieder jemand aus der Gemeinde irgendwelche Visionen von Strafanzeigen wegen übler Nachrede oder von amtlichen Maulkörben (vulgo: strafbewehrte Unterlassungserklärung) hat:
Dieses Telefonat wurde in etwa gleichem Wortlaut am gleichen Tag auch mit unserem Architekten geführt - und es gibt eine entsprechende Aktennotiz darüber.

Wir leben in einem freien Land und haben das Recht auf freie Meinungsäußerung (zumindest sieht es das Grundgesetz so vor). Und so lange ich keinen groben Unfug verbreite oder absichtlich die Unwahrheit sage, lasse ich mir auch nicht den Mund verbieten.
So einfach ist das.

Die Strafanzeige läuft - denn strafbares Verhalten wird von mir nicht toleriert.
Auch hier: So einfach ist das.

Der Hanauer Anzeiger berichtet in seiner Print-Ausgabe vom 22.07.2010 wieder über den Fall.
Online ist leider wieder nur ein "Appetizer" lesbar - siehe hinterlegter Link...

 

Rechtliches...

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Vermißtenmeldungen braucht niemand aufzugeben - uns gibt es noch :)

Nochmal in Kürze:
Im Januar hieß es im Rahmen der Vorgespräche "es gibt einen Bebauungsplan, alles kein Problem".

Ab dem 22.03.2010 wurde von Hr. Schneider und Fr. Weber davon gesprochen, daß wir uns mit unserem Bauvorhaben im §34 Gebiet der HBO befinden würden (umgangssprachlich auch "Willkürparagraph" genannt).
Diese Darstellung wurde auch beim persönlichen Gespräch bei uns im Geschäft am 13.04. aufrecht erhalten.
Zu allem Überfluß habe ich bei diesem Gespräch die indirekt formulierte, aber allen Beteiligten klar verständliche Aufforderung erhalten, eine Gegendarstellung in der Presse zu schreiben und das Blog zu löschen... "aber das hat hiermit [klopft auf den Bauantrag] ÜBERHAUPT nichts zu tun!" - natürlich mehrfach wiederholt, damit es auch klarer verständlich wird.

Anfang Mai hat sich dann herausgestellt, daß es sehr wohl einen gültigen Bebauungsplan gibt.

Bereits Ende April hat die Gemeinde Erlensee bei der Kreisbauaufsicht um die Zurückstellung der Bauanträge (es gibt zwei - einmal Pavillon, Werbung und Fahnenmasten, einmal nur die Werbung) gebeten.
Als Begründung wurde die zu erwartende Aufstellung einer Veränderungssperre genannt.

Diese Veränderungssperre wurde in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde Erlensee am 18.05.2010 besprochen.
Der geneigte Leser ahnt es vielleicht schon, wer die fachliche Beratung der politischen Vertreter in dieser Sitzung gemacht hat...?
Heinrich Schneider... genau... der Heinrich Schneider, der den Erpressungsversuch Ende März gemacht hat.
Über die Frage, inwieweit diese Beratung unparteiisch sein sollte, kann man sicherlich vortrefflich streiten...

Der Bau- und Umweltausschuß hat die Empfehlung der Veränderungssperre an die Gemeindevertretersitzung weitergegeben.
Am 27.05. wurde die Veränderungssperre dann in der Gemeindevertretersitzung ausgesprochen.

Hr. Schneider und Fr. Weber haben übrigens zwischenzeitlich den Versuch gestartet, mir einen "amtlichen Maulkorb" zu verpassen.
Eines schönen Samstags flatterte per Einschreiben mit Rückschein eine "strafbewehrte Unterlassungserklärung" ins Haus, garniert mit einer Anwaltsrechnung in Höhe von rund 800 Euro.
Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist im Grundgesetz verankert - solange ich keine Lügen und keinen groben Unfug von mir gebe, ist mein Reden und Schreiben also legal.
Da das Blog noch online ist und ich keine Gegendarstellung in der Presse gemacht habe, kann der geneigte Leser bereits erahnen, daß ich die Unterlassungserklärung selbstverständlich NICHT unterzeichnet habe.

Am 24.06. und am 28.06. haben wir nun von der Kreisbauaufsicht die förmliche Ablehnung der Bauanträge erhalten (datiert vom 21.06.).
Als Begründung wird auf die Veränderungssperre verwiesen.

Gegen Hr. Schneider und Fr. Weber ist eine Strafanzeige anhängig, die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits.
Unter den Vorwürfen finden sich unter anderem Nötigung, Erpessung und Bestechlichkeit im Amt.

Gegen mich ist ebenfalls eine Strafanzeige anhängig - der Vorwurf lautet hier auf üble Nachrede....
Ist schon klar...

Die Ablehnung des Pavillons kostet uns Zeit, Nerven und auch Geld, bedingt durch Arbeitszeit, die wir anderweitig nutzen könnten.
Aber letztendlich ist es hauptsächlich ein organisatorisches Problem.

Die Ablehnung der Außenwerbung hingegen ist mittlerweile als Geschäftsschädigung zu werten.

Oder wie würde man es sonst nennen, wenn man sich im Verkaufsgespräch folgenden Satz anhören muß:
"Ich würde ja schon gerne ein Motorrad bei Ihnen kaufen... aber Sie haben ja noch nicht mal Werbung draußen am Haus. Ist das hier überhaupt eine Firma? Und wie groß ist die Chance, daß Sie in einem Jahr noch hier sind, wenn vielleicht mal was wegen Garantie am Fahrzeug gemacht werden muß?"

Wie dem auch sei... jetzt sind die Anwälte dran.

Hier die Print-Version des Artikels vom 03.04.2010 als PDF.

Die Veröffentlichung des Scans erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Hanauer Anzeigers.
Vielen Dank dafür an dieser Stelle!

Außerdem berichtet der Hanauer Anzeiger in der heutigen Ausgabe vom 22.04.2010 über den weiteren Fortgang der Angelegenheit.

Klick mich...

Hessenschau im HR-Fernsehen

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Der Link zum Beitrag:

Hessenschaubeitrag vom 08.04.2010 / 19.30 Uhr

 

bzw. direkt zum Video: 

Video (WMV)

 

Fernsehen...

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HR-Fernsehen
08.04.2010
19.30 Uhr
Hessenschau

Presse, Presse, Presse

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Nach dem Bericht in der BILD Frankfurt am Mittwoch ist der Hanauer Anzeiger (www.hanauer.de) auf die Geschichte gestoßen und hat mich am Mittwochmorgen direkt kontaktiert.
Hr. Suess hat alleine mit mir am Mittwoch und Donnerstag sehr lange telefoniert und sich von allen Beteiligten (incl. Architekt) telefonisch viele Infos geben lassen.
Die Online-Version ist relativ kurz gehalten, in der Print-Ausgabe steht mehr drin.

http://193.110.139.217/web/scripts/types/standard.php?showdata=c&showid=104077044&showmode=v&showhdln=ueberschrift-nachrichten.gif

Ich werde beim Hanauer Anzeiger anfragen, ob ich den Artikel nach dem Erscheinungstag hier als Scan veröffentlichen darf.

Und das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat sich mittlerweile auch angekündigt...

Eigentlich wollten wir einfach nur ein Geschäft eröffnen - zwar mit Tam-Tam, aber das sollte anders aussehen:
Eine fette Party, gute Musik, was leckeres zum Essen und Trinken...

Lange nichts gehört...

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Leider haben wir uns in den letzten Tagen mit den unangenehmen Teilen einer Gründung herumschlagen müssen.

Allerdings kommen die Querschläger nicht aus den Reihen der Kandidaten für die goldene Himbeere (vulgo: unzuverlässige Lieferanten), sondern (wie leider fast nicht anders zu erwarten) von den Behörden.

Ob ein seriöses Motorrad-Geschäft in Erlensee nicht willkommen ist, erschließt sich mir immer noch nicht. Aber wie man es auch immer dreht und wendet - der Sachverhalt bleibt immer gleich.

Im Vorfeld hatte der Architekt mit dem Bauamt Erlensee eine Vorklärung durchgeführt und grundsätzlich grünes Licht erhalten. Danach wurde der Bauantrag für den Ausstellungsraum unter dem Vordach auf der Kreisverwaltung in Gelnhausen eingereicht - Vermerk "eilig".

Montag, 22.03.10:
Ein Besuch in Gelnhausen ergibt, daß alle Unterlagen komplett sind, nur die Stellungnahme des Bauamts Erlensee fehlt noch. Also habe ich der Dame dort kurzerhand einen schnellen Besuch abgestattet. Die Antwort: "Ihr Vermieter hat am Dienstag um 9.30 Uhr einen Termin bei uns, da wird alles weitere geklärt. Unsere Stellungnahme wird negativ ausfallen, der Bau paßt da nicht hin."
Der Vermieter wußte weder von dem Termin noch sonstwie darüber Bescheid - aber egal.
Kontaktaufnahme zum stellv. Bürgermeister, Erklärung des zeitlichen Problems (Saison etc.) - er will sich der Sache am Dienstag in der Gemeindevorstandssitzung annehmen.

Dienstag, 23.03.10:
Der Termin beim Bauamt Erlensee ergibt, daß der (unbeteiligte) Vater unseres Vermieters der Gemeinde Erlensee für rund 70.000 Euro ein von ihm nicht benötigtes Grundstück abkaufen soll. Tut er das, bekommen wir unsere Baugenehmigung. Tut er das nicht, bekommen wir die Genehmigung nicht.
Hallo?! Nach meinem Verständnis ist das ein klarer Fall von Erpressung.

Mittwoch, 24.03.10:
Keine Rückmeldung von irgendwo.
Kontaktaufnahme mit unserem Anwalt - der Tatbestand der Erpressung liegt nicht vor, aber Nötigung. Er rät zur Kontaktaufnahme mit der Presse. Mehrere Telefonate folgen...

Donnerstag, 25.03.10:
Ein Anruf meinerseits beim Bauamt Erlensee: "Verstehe ich das richtig? Wenn Willi Hestermann 70.000 EUR für ein Grundstück ausgibt, bekommen wir unsere Baugenehmigung - wenn nicht, wird die Stellungnahme negativ sein?"
"Ja. Die Stellungnahme muß spätestens am 02.05. beantwortet werden - und genausolange bleibt die hier auch liegen. Es sei denn, das Grundstück wird vorher gekauft. Ansonsten geht die Stellungnahme am 02.05.10 negativ nach Gelnhausen zurück. Das Gebiet fällt unter § 34 der hessischen Bauordnung - wir lehnen das Bauvorhaben ab, da es nicht dorthin paßt. Wir würden natürlich großzügig darüber hinwegsehen, wenn das andere Gelände gekauft wird."

Rückmeldung seitens einer großen Tageszeitung - und Terminvereinbarung für Montagmittag.
Per telefonischem Hilferuf ans Bauamt in Gelnhausen wird ein Gesprächstermin für Montagmorgen um 9 Uhr mit dem stellv. Leiter der Bauaufsicht vereinbart.
Dann endlich die Rückmeldung des stellv. Bürgermeisters - und ohne Ergebnis: Er kann nichts für uns tun, spricht in Rätseln und wird absolut nicht konkret.
Mit der Aussage des Bauamts Erlensee konfrontiert, kommt ebenfalls keine Stellungnahme.

Freitag, 26.03.10:
Keine Rückmeldung der Gemeinde.
Dafür werden die bestellten 21 Lauf-Meter Außenwerbung angeliefert. Diese dürfen wir sinnigerweise nicht montieren, da die Außenwerbung ebenfalls baugenehmigungspflichtig ist.... naja, und den Status des Bauantrags brauche ich ja nicht zu erklären...
Der Anwalt unseres Vermieters informiert die Gemeinde Erlensee über den Pressetermin - ohne Rückmeldung der Gemeinde.

Montag, 29.03.10:
9 Uhr, Bauaufsicht der Kreisverwaltung. Ein angenehmes und eigentlich sehr produktives Gespräch mit unserem Vermieter, dessen Anwalt, unserem Architekten, meiner Wenigkeit und dem stellv. Leiter der Bauaufsicht. Leider recht ergebnislos, was konkrete Verbesserungen der Situation angeht. Der stellv. Leiter erklärt sich aber bereit, einen Termin mit dem Bürgermeister zu vereinbaren, um Klärung in die Situation zu bringen.
11 Uhr - ein Anruf der Presse "sollen wir kommen, oder gibt es eine Veränderung?" Nein, keine Veränderung, Termin steht. Auch der Anwalt hat noch nichts gehört.
12 Uhr - die Presse ist da. Händeschütteln, Fotos, Gespräche - das übliche vermutlich.
Nachmittags folgt ein Anruf vom Büro der Bauaufsicht, daß ein Termin mit dem Bürgermeister für den 07.04.10 vereinbart ist.

Dienstag, 30.03.10:
Wieder ein Anruf von der Baufsicht - der Termin mit dem Bürgermeister ist wieder abgesagt. Gründe werden nicht bekanntgegeben, einen Ersatztermin gibt es scheinbar ebenfalls nicht. Eine Rückmeldung der Gemeinde steht weiterhin aus.

Tja. Der Plan, unter dem gigantischen Vordach der ehemaligen Tankstelle einen Wintergarten als Showroom zu bauen, ist erstmal auf Eis gelegt.
Ich gehe davon aus, daß die Stellungnahme der Gemeinde am 02.05. negativ nach Gelnhausen zurückgeht und dann die Instanzen durchgespielt werden. Vor Juni/Juli ist hier jedenfalls nicht mit einer Veränderung der Situation zu rechnen.
Das fatale dabei: Ohne Außenwerbung können wir den Laden sowieso komplett vergessen. Auf die entsprechende Schadenersatzklage freut sich unser Anwalt mit Sicherheit schon.

Irgendwie hatte ich mir den Umzug nach Erlensee anders vorgestellt... auf jeden Fall nicht mit einer Schlagzeile in der BILD Frankfurt:

http://www.bild.de/BILD/regional/frankfurt/aktuell/2010/03/31/aerger-in-erlensee/biker-von-behoerde-erpresst.html

Viel Spaß beim Lesen...!

Wir leben noch :)

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2 Wochen ohne Updates... gerüchteweise wurden bereits Vermißtenmeldungen aufgegeben, und der eine oder andere kam spontan vorbei, um sich davon zu überzeugen, daß wir noch leben. Leider haben auch unsere Tage nur 24 Stunden, daher hatten andere Dinge Priorität.

Am Wochenende werden wir ein "großes" Update mit aktuellen Bildern bereitstellen, denn es ist viel passiert.

Die eine oder andere Anekdote aus den vergangenen 14 Tagen ist jedoch trotzdem erwähnenswert.

Wir haben unseren Umzug weitestgehend abgeschlossen. Die roten Sockel der Blisterwände haben wir schwarz gesprüht - paßt irgendwie besser.

Es werde Licht - über unserer Theke :)

Die Decke im hinteren Raum ist fertig, alle Spots sind verbaut.
Und wenn der Hersteller der Vorschaltgeräte nicht fehlerhafte Datenblätter mitgeliefert hätte, wäre uns das erneute Öffnen der Decke sowie eine Neuverkabelung (nach dem Hinzufügen von 3 zusätzlichen Trafos) erspart geblieben.
30 Watt Leistung je Trafo... bei 3.7 Watt Leistungsaufnahme je Lampe sind das 8 Lampen je Trafo.
Warum die Trafos trotzdem bei mehr als 5 angehängten Lampen zusammenbrechen, wissen nur die Götter...

Nach einer längeren Phase der Entscheidungsfindung haben wir uns nun doch dazu entschlossen, aus den übriggebliebenen Reststücken der 8x10 cm Balken die Fachwerkverstrebungen an den dicken Balken zu bauen.
Das genaue Sägen und exakte Anbringen der dicken Hölzer ist dann aber doch eher Profisache.
  

Apropo Profis... das Verlegen der OSB Fußbodenplatten habe ich mittlerweile so gut im Griff, daß der Trockenbauer nach der Adresse von der Verlegefirma gefragt hat :)
Also habe ich beschlossen, den Boden im Rest des Ladens ebenfalls selbst zu machen.
Nachdem der Durchgang in den Wohnbereich des Hauses dichtgemacht worden war (natürlich unter Einhaltung der entsprechenden Brandschutzvorschriften), konnte diese Arbeit im vorderen Teil des Verkaufsraums endlich fortgesetzt werden.
 

Da bei der Netzwerk- und Telefonverkabelung von vornherein klar war, daß das mein Job wird, habe ich das zwischenzeitlich auch erledigt und den Schrank fertig verkabelt.
Telefon und Fax funktionieren jetzt endlich, Internet und Email ebenfalls - wir sind also wieder online.

Dank der "hochaktuellen" 2-Draht-Verkabelung in der Werkstatt und der zukünftigen Ausstellungshalle haben wir dort den Strom "mal eben schnell" neu legen müssen.
In der Werkstatt wurde dies mit mehreren Kilometern Kabelkanal in Aufputz-Bauweise erledigt, in der Halle werden die Wände ohnehin neu verkleidet, dort konnte man also die Kabel elegant hinter den neuen Wänden verstecken.
Ein Abgriff an der Vorsicherung incl. neuem Schaltkasten - und schon gibt´s "frischen" Strom.
 

Die "Goldene Himbeere" für die schlechteste Informationspolitik teilen sich übrigens diese Woche zwei Lieferanten.

Nachdem von der Kanalreinigung am 08.03. eine Besichtigung (incl. Mengenschätzung) der Sickergrube unter der Ausstellungshalle vorgenommen wurde, kam ein Abpump-Avis für "kurzfristig".
Die Nachfrage am Mittwoch ergab "Donnerstag oder Freitag".
Nachdem am Freitag auch niemand aufgetaucht war, bin ich am Telefon etwas unhöflich geworden: "Wir kommen am Montag".
Am Montag - keine Rückmeldung. Zwischenstand: Tobsuchtsanfall meinerseits. Ergebnis: "Wir rufen zurück."
Die Preisfrage: Was blieb aus? Genau... der Rückruf...
Irgendwann zwischen Schnappatmung und Defilibrator wurde dann ein Termin für Dienstag "spätestens um 12 Uhr" zugesagt.
Und tatsächlich - um 11.50 Uhr stand der LKW (allerdings ein Subunternehmer) auf dem Hof, um die Absaugung vorzunehmen.
Nachdem die Grube ausgesaugt und nachgespült war, haben wir die Wasserreste am nächsten Tag noch mit Gips gebunden.
  

Danach konnte dann endlich die Versiegelung vorgenommen und der Boden in der Halle vorbereitet werden.
An die Wände waren wir bereits im Vorfeld gegangen, um nicht zu viel Zeit zu verlieren.
 

Die Erwähnung eines gewissen Termindrucks hat auch beim zweiten Kandidaten für die "Goldene Himbeere" anscheinend eher für Langeweile gesorgt.
Dringend benötigte Zubehörteile für unser Metallregalsystem sollten bestellt werden - mit Artikelnummer und genauen Größenangaben, sofern nötig.
Erster Anruf am Freitag: es geht keiner dran.
Nächster Versuch am Montag: "Wir rufen gleich zurück, haben grade Kunden."
Rückruf bleibt aus, am Nachmittag geht keiner mehr ans Telefon.
Dienstagvormittag: Rückruf blieb aus, also wieder selbst probiert. "Wir haben grade Kunden, Rückruf kommt gleich."
Am frühen Nachmittag wieder selbst angerufen - Büro nicht (mehr) besetzt.
Mittwochmorgen: (noch höflich) selbst angerufen, eine Chance zur Bestellungsaufgabe bekommen, Artikel durchgegeben.... "wir rufen zurück, müssen erst die Lagerbestände klären."
Als am Mittwochnachmittag um halb fünf noch kein Rückruf gekommen war, habe ich es nochmal selbst probiert.
Die Antwort "Haben wir größtenteils nicht am Lager, dauert zwei bis drei Wochen" hat dann für einen kurzen Blutdruckanstieg auf ziemlich ungesunde Werte und ein sehr abruptes Gesprächsende gesorgt. Sinnigerweise gibt es dort verschiedene Bauteile für das Regalsystem, die ich nicht woanders beziehen kann... aber bisher habe ich noch für jedes Problem eine Lösung gefunden.
Natürlich ist für die Standardkomponenten der Bestellung um diese Uhrzeit auch kein Alternativversand von anderer Quelle mehr möglich...
Ein anderer Händler (HUG-Vertrieb) war dann (trotz kurz vor Feierabend) gesprächsbereit UND hat am Donnerstagmorgen von sich aus zurückgerufen - und mit sofortigem Versand ab Lager geglänzt. So wünscht man es sich als Kunde... :)

Am Samstag gibt es dann vermutlich weniger Text, dafür aber mehr Bilder.

Eiskalt erwischt

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Nachdem es am Dienstag beim Aus- und Einbau der Tür bereits ziemlich frostig war, waren die Temperaturen heute nicht gerade freundlicher. Und zu allem Überfluß sollten heute alle drei Schaufenster gewechselt werden - incl. Rahmen. Die alten Holzrahmen haben die Luft an allen Ecken durchpfeifen lassen, die Scheiben haben geklappert, was das Zeug hielt, und die Einscheibenverglasung war wärmeschutztechnisch auch nicht mehr auf dem neuesten Stand. Nachdem sich dann auch noch eine der 3 Scheiben als defekt erwiesen hat, haben wir ein Angebot für den Austausch bekommen, daß wir einfach nicht ablehnen konnten... :)
Dementsprechend war es heute ar***kalt im Geschäft.
       

Die Bilder sprechen an dieser Stelle wohl für sich. Wir hatten auf einmal einen gewaltigen Auftanz auf dem Hof - 3 Autos, Anhänger, Gabelstapler, und 3 Teams haben im Akkord und innerhalb von rund 3 Stunden alle Fenster komplett getauscht. Vor allem die im Weg befindliche Heizung hat die Jungs vor ein gewichtiges Problem gestellt - die knapp 200 kg schwere Scheibe mußte millimetergenau schräg über den Heizkörper gehoben, dann in den Rahmen gestellt und schließlich hochgekippt werden. Mit einer einzigen winzigen Korrektur im Rahmen hat das so schnell und sauber geklappt, daß uns beiden die Luft weggeblieben ist. 6 Mann im Synchron-Scheibenstemmen... das sieht man nicht alle Tage.
                     

Der Trockenbauer hat die neue Herrentoilette und unseren Materiallagerraum (naja, eher ein Räumchen) so gut wie fertiggestellt.
 

Bereits am Mittwoch hatte Thomas Hestermann die gesamte Werbung an der Dachkante entfernt. Die Halter verschwinden dann am Freitag oder Samstag. Leiter hoch, Leiter runter, Leiter hoch, Leiter runter... Respekt!!!
Die Werbung über der Werkstatt soll an anderer Stelle wiederverwendet werden und wird als letztes demontiert. Unsere neue Außenwerbung am Haus ist bestellt und kommt in ca. 18 Tagen.
So sieht das ganze mittlerweile im Gesamtbild aus:
  

Rigips - es geht doch nicht ohne...

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Wir leben in Deutschland. Über den Sinn und Unsinn vieler Vorschriften läßt es sich sicherlich vortrefflich streiten, aber so manches Mal fragt man sich dann doch, warum Vorschriften eigentlich nicht verhandelbar sind.
Meine Frau und ich gehen daheim auf das gleiche Örtchen -  in der Firma muß aber für sie jetzt eine zweite Toilette gebaut werden... :)

Da mir der Sinn nicht nach Mauern war und das ganze außerdem zz, also ziemlich zügig, vonstatten gehen sollte, blieb nur der Griff zum Telefonhörer, um einen Trockenbauer ins Spiel zu bringen. Nach mehreren Fehlversuchen hat die Kontakteverknüpfung dann wie erwartet funktioniert - am Montagnachmittag stand der gewünschte Fachmann vor mir. Nach der Abklärung der Modalitäten (Material besorgen wir) fand ich am Dienstagmorgen eine Bestellliste an der Tür vor. Das Material traf pünktlich am Mittwochmorgen ein, der Trockenbauer kam wegen eines anderen Termins erst am späteren Vormittag.

Danach habe ich meinen Augen nicht getraut. Nach ca. 1 Stunde Messen, Anlegen, Anzeichnen und Besprechen ging es Schlag auf Schlag - das Ständerwerk wurde gebaut, die Platten im Eiltempo gemessen, geschnitten, angelegt und verschraubt. Saubere Arbeit im flotten Tempo - wir waren beide begeistert!
Auch wenn Rigips nicht gerade zu meinen bevorzugten Materialien gehört... ;)
 

Im Innenbereich haben wir uns am Mittwoch mit der Lampe über der Theke beschäftigt. Von der ehemaligen ARAL-Ausstattung waren noch gefühlte 845 Meter Hängeleuchten vorhanden, die zum Entsorgen viel zu schade waren und für unsere Zwecke auch das richtige Format hatten. Leider stimmte die Länge ganz und gar nicht - zu kurz, zu lang, mit Winkelteilen, Klarglas, Blendschutz... also haben wir großzügig abgebaut und aus 6.50 Meter eine durchgehende Leuchte von 4.50 Meter gebaut.
 

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