Die Tür...

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... soll unseren Kunden offenstehen.
Daß allerdings der Ausbau der beiden Flügel und der Einbau einer komplett neuen Eingangstür ca. 3 Stunden dauern und das Geschäft komplett auskühlen würde, haben wir zwar bedacht, aber nicht mit dem unfreundlichen (weil kalten) Wetter gerechnet :)

Ganz schön dicke Scheiben:

Ein Arbeiterdenkmal? Nein :)
Die beiden Kollegen wurden mit dem Einbau der Türflügel nicht so schnell fertig wie gedacht. Kein Wunder bei den riesigen Teilen:
  

Stephan hat sich als wahrer Putzteufel erwiesen - Glasboden um Glasboden wurde von einer dicken Staubschicht befreit und im Regalsystem platziert.
 

Ein Blick in die andere Ecke - hier fehlt ein Gitter, das erst kommende Woche geliefert wird... also Baustopp.

Nein, ich mache hier KEIN Schläfchen :)
Schubladen ca. 8 cm über dem Boden verschrauben macht selbst mit Akkuschrauber einfach keine Freude.

Die Verkabelung, die an dieser Stelle durch die Wand in Richtung Werkstatt geführt wird. Die hier sichtbaren Kabel werden ins Büro gezogen. In der Halle warten die Kabeltrommeln auf mich :)

Wochenabschluß

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Die Bilder sprechen für sich...

       

Die Außenwerbung am Gebäude ist auch schon zwischen den Säulen demontiert - allerdings war es da bereits dunkel und kein sinnvolles Foto mehr möglich...


An dieser Stelle: Vielen Dank an alle freiwilligen Helfer und Unterstützer, die bisher ohne Murren tatkräftig mitgeholfen und ohne Bitten unsererseits einfach ihre Hilfe angeboten haben!!!

Samstag

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Heute wurde an allen Fronten gleichzeitig gekämpft. Wir hatten tatkräftige Unterstützung - Sven, Michael, Achim, Tobi, Stephan - und auf einmal lief alles wie am Schnürchen. Mit ein paar helfenden Händen geht eben doch alles wesentlich leichter und schneller als zu zweit oder zu dritt...

Am Freitagabend haben wir unseren restlichen Lagerbestand (bis auf einige Kleinteile) und die 5 Blisterwände in Bad Vilbel ins Auto gepackt und am Samstagmorgen nach Erlensee mitgebracht. Das Ausladen war ruckartig in 5 Minuten erledigt (Prinzip Eimerkette), und die (eigentlich) übergangsweise Platzierung der Blisterwände wurde von allen Anwesenden als schicker Standort angesehen - also haben wir sie wieder zusammengeschraubt und an Ort und Stelle gelassen.

Lagebesprechung und Kataloge durchblättern geht gleichzeitig:

Wer hat denn da einen Knoten im Kabel?! :)

Die Blisterwände nach dem Aufstellen und Verschrauben.

Sinnigerweise kam gleichzeitig mit dem Umzug der Wände und der Ware auch die Post - und die Bestätigung des Amtsgerichts Hanau mit dem neuen Handelsregistereintrag. Damit ist die Firma jetzt vollständig und ganz offiziell nach Erlensee umgezogen - das Impressum auf der Shopseite ist bereits angepaßt :)

Danach ging es dann ans eigentliche Arbeiten. Sven hat mit der Oberfräse die Schreibtischkanten abgerundet und sich danach in das hintere Zimmer verzogen. Den Rest des Tages hat man von ihm nicht mehr viel gesehen und gehört... das Regalsystem war an den (trotz Verputzens) schiefen Wänden eine ziemliche Herausforderung...

Wir haben zu viert das gesamte Tegometall-Regalsystem weggefahren und bei einem Freund im Keller eingelagert. Da ohnehin nicht klar ist, ob wir das System verwenden wollen (und wenn ja, wieviel davon), haben wir uns entschieden, es erstmal aus dem Weg zu bekommen.
Die mittlere Halle sollte einen neuen Anstrich an der Decke und dem oberen Bereich der Wänder erhalten. Durch offenliegende Rohre war hier einige Kleinarbeit erforderlich. Da die alte Farbe teilweise abgeblättert ist, wird hier mindestens ein zweiter, ggfs. auch ein dritter Anstrich notwendig werden. Der guten Laune hat das nicht geschadet...
 

Kleinere Schönheitsarbeiten dauern etwas länger... während Achim und Tobi draußen schon über die Demontage der ARAL-Werbung philosophiert haben (und beschlossen haben, auf das Gerüst zu warten), hat Mosi innen noch gepinselt.
 

Währenddessen bin ich meiner derzeitig drittliebsten Beschäftigung nachgegangen... nein, nicht telefonieren, sondern verputzen...
Am Donnerstag und Freitag sind in der Werkstatt noch drei Durchgänge zugemauert worden, die im Rohzustand jetzt etwas unschön aussahen.
In der Zwischenzeit haben Achim und Tobi dem oberen Bereich der Werkstattwand den ersten Anstrich verpaßt. Ein zweiter Durchgang kommende Woche ist hier unumgänglich.
 

Zwischendurch gab es ein zünftiges Mittagessen - wir hatten beim Metzger unseres Vertrauens einen ofenfrischen Fleischkäse mit Brötchen bestellt. Was da dampfend und duftend angeliefert wurde, war nicht nur rekordverdächtig lecker, sondern auch überaus üppig bemessen. Der darauf folgende Bauchvergleich war also eine Pflichtübung :)
 

Die Überraschung des Tages trudelte dann ohne Ankündigung ein: Stefan ("Tweety") von den VN-Bikern und sein Bruder Thomas kamen aus dem tiefsten Bayern vorbei, um "mal zu schauen, was wir so treiben" - und um dann kräftig mitzuhelfen...

Nachdem das Gerüst aus der Halle gefahren war, ging es dann an die Demontage der ARAL-Werbung. Da die Elemente glücklicherweise nicht wieder verwendet werden, mußte auch nicht besonders aufgepaßt werden. Dementsprechend zügig ging es dann zur Sache.

Angie hat ihrem Holzwurm Vorfahrt gewährt und hat sich den Schubladen zu unserem Regalsystem gewidmet. Irgendwie haben wir immer das Glück, daß wir zwar schöne Dinge aus Holz erwischen, diese aber erstmal von irgendwelchen Verunstaltungen befreit werden müssen. In diesem Fall handelt es sich um etwas, das aussieht wie mit einem Zahnspachtel in Kreisen aufgebrachter Kleber.... super... 
Stefan (gelernter Koch) war neugierig und wollte die Sache mit dem Bandschleifer ebenfalls mal ausprobieren. Anscheinend ist der Anblick von "Tweety mit Werkzeug" so selten, daß das gleich von jedem festgehalten werden muß.

Nachdem die Glasböden in einer der beiden Gitterboxen das Kippeln begonnen hatten (natürlich in der volleren...), mußte diese schlagartig leergeräumt werden... 1.500 kg (1.5 Tonnen) in Form von ca. 140 Glasböden... mehr als zwei bis drei Stück auf einmal waren definitiv nicht tragbar.
Ob Achim hier einen Kniefall vor dem bewegten Gewicht macht? :) Die Freude war jedenfalls verfrüht - die Hälfte war zu diesem Zeitpunkt noch draußen in der Gitterbox, und Stephan naht schon mit Nachschub.

Zwischendurch haben wir mal einen Blick in den hinteren Raum geworfen, wo Sven immer noch mit dem Regalsystem gekämpft hat.

Donnerstag + Freitag

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(nachträgliches Update)

"Wir brauchen eine Umkleidekabine."

Gesagt, getan - wir fahren Wände einkaufen. Von den Deckenbalken war genügend Holz für die Eckpfeiler übriggeblieben, also sollte daraus ja wohl etwas zu konstruieren sein :)

Dank des Totalausfalls meines Akkuschraubers habe ich alle kleinen und großen Schrauben mit dem großen Boschhammer eingeschraubt... ohne Schlag... :) Das große Gerät hat einen so fein dosierbaren Abzug, daß die Montage trotz des Gewichts der Maschine richtig Spaß gemacht hat. Das Gewicht der knapp 3.2 qm großen 19 mm Spanplatten für die beiden Rückwände war dafür weniger schön...

Nachmittags haben wir dann professionelle Unterstützung für unseren Schreibtisch erhalten. Der Netzwerkschrank, den wir bereits am Mittwoch mehr oder weniger erdbebensicher an die Wand geschraubt hatten, dient hierbei teilweise als seitliche Stütze für die Platte. Natürlich haben wir auch noch eine zweite Befestigung an der Wand verankert :)
 

Außerdem haben wir das Ladenbausystem teilweise an den Zielort gebracht und probeweise "aufgestellt".

Mittwoch

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(nachträgliches Update) 

Durch den Ausfall von Silviu haben wir die Woche ein bißchen umplanen müssen. Die ursprünglich für den Mittwoch angekündigten Victorys sind auf die erste Märzwoche verschoben, die auch für den Mittwoch angekündigten Lamellenwände kamen bereits am Dienstag - lediglich unser für Mittwoch avisiertes Regalsystem kam auch tatsächlich am Mittwoch... sinnigerweise mit der Spedition "Zufall" :) Das Abladen von 2 Gitterboxen mit rund 1.5 Tonnen (!) Glasböden war ein bißchen heikel, hat aber bestens geklappt.

Den Rest des Tages haben wir uns mit den Lamellenwänden beschäftigt, Holzlattung besorgt und alles an den Wänden verbaut. Die letztendlich dann doch störenden Metallhalter (früher wurden daran Fahrräder aufgehängt) wurden kurzerhand abgeflext (vielen Dank dafür an Thomas Hestermann!), und am Ende des Tages sah der Raum zum ersten Mal seit Beginn der Arbeiten so halbwegs nach Ladengeschäft aus...

  

Dienstag

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(nachträgliches Update)

"Die Lamellenwände kommen Mitte nächster Woche."
"Wann genau?"
"Mitte der Woche - ich würde mal vermuten, am Mittwoch."

Sie kamen natürlich doch schon am Dienstag... war ja klar.

Die Sanitärfirma unseres Vertrauens hat mit der Installation der neuen Anschlüsse für die 2. Toilette und der Verlegung des Waschbeckens für die Werkstatt begonnen.
 

Mein Handy.... naja, ich sag besser nichts :)

Leider hatten wir einen "kleinen" Arbeitsunfall beim Abladen der Lamellenwände. Silviu ist mit der Hand zwischen Palette und LKW gekommen und hat sich die Hand gequetscht. Den Nachmittag haben wir dann gemeinsam in der Notaufnahme eines Hanauer Krankenhauses verbracht - nichts gebrochen, aber zwei Sehnen angerissen und daher mindestens den Rest der Woche krankgeschrieben...
Der Tag war damit gelaufen. Wir sind alle heilfroh, daß nichts ernsteres passiert ist und seine Verletzung keine bleibenden Schäden hinterläßt.

Montag

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(nachträgliches Update)

Nachdem die gesamte Woche keine Zeit zum Schreiben war, liefern wir alle Tage jetzt nach.

Am Montag haben wir vorwiegend geräumt und uns mit Terminen aller Art herumgeschlagen. Fotos haben wir eher wenig gemacht, es sind vorwiegend organisatorische Dinge und viel Kleinkram passiert.

Silviu hat sich in ein Ganzkörperkondom gezwängt und der Werkstattdecke einen neuen Anstrich verpaßt. Man kann sagen, was man will - das Al**na Weiß deckt einfach gut. Zweimal anstreichen - fertig. Um die Wände kümmern wir uns noch...
  

Außerdem haben wir die 2. Halle (die später zum Showroom werden soll) leergeräumt und die Teile für den Schreibtisch eingekauft. Die Platten sind (wen wundert´s) aus Massivholz und erstaunlicherweise deutlich günstiger als fertige Schreibtischplatten vom Büromöbelhersteller. Mein Handy hat den ganzen Tag nicht stillgestanden - selbst beim Abladen mußte telefoniert werden.
 

Wochenabschluß

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Irgendwie ist diese Woche das große Akku-Sterben angesagt. Beide Akkus meines Akkuschraubers wollen nicht mehr, und die Digicam läßt sich noch nicht mal mehr einschalten. Nach mehreren Jahren klaglosen Dienstes ist jetzt tatsächlich Feierabend.
Daher wurde das letzte Bild für diese Woche zwangsweise der Handycam aufgenommen. Mit der Kamera eines Freundes haben wir über den Tag verteilt noch ein paar Bilder geschossen, die müssen aber erst den Weg auf den PC finden.

Der Fußboden im großen Raum ist so gut wie fertig. Die durchgehende Fläche ist komplett fertig, an den Türausschnitten fehlt noch jeweils ein Ausschnitt für die Überbrückung. Die bereits geölwachste Fläche vom Freitag hat heute morgen noch einen Anstrich bekommen und wurde nachmittags dann gebohnert. Der Schrank und die Theke sind umgezogen. Abends vor dem Feierabend hat die große Fläche dann ihren ersten Anstrich erhalten.
Die Werkstattdecke hat den ersten Auftrag mit weißer Farbe bekommen, und alle Löcher und Macken in den Wänden sind zugespachtelt. Klaus hat außerdem den vorderen Bereich des  Geschäfts gestrichen, hier kann es dann nächste Woche schnellstmöglich mit dem Boden weitergehen.

Der Tanzsaal macht schon ordentlich was her :)

"Achtung - frisch gebohnert!"

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Kennt den Ausdruck eigentlich noch jemand?
Früher ("damals") lief man in ein Kaffee, ein Restaurant, einen Bahnhof oder ein anderes Gebäude und begegnete dann Warnschildern mit dem Text "Achtung - frisch gebohnert!".

Was steckt aber dahinter?
Ein Holzfußboden muß versiegelt werden und bedarf danach einer regelmäßigen Pflege. Fliesen sind natürlich einfacher in der Handhabung - Stein quillt nicht auf, wenn sich Feuchtigkeit festsetzt, und eine Beschichtung (Glasur) kann gebacken bzw. gebrannt werden und ist danach unempfindlich. Aber Holz hat eben diese Wärme, die Fliesen oder Stein niemals ausstrahlen können, und es fühlt sich beim Laufen einfach völlig anders an.
Die Reinigung eines Holzfußbodens besteht (ja nach Versiegelung) aus mehr oder weniger nebelfeuchtem Wischen mit entsprechenden Zusätzen. In regelmäßigen Abständen sollte der Boden dann mit einem Pflegemittel behandelt und aufpoliert werden. Dieses Aufpolieren erledigt man mit einer Einscheibenmaschine - ein großes Pad rotiert über den Boden, trägt dabei überschüssige Substanzen ab und poliert die Oberfläche. Bohnern ist eine alte Ausdrucksform für diesen Vorgang.
Danach ist die Oberfläche dann (je nach Dauer der Behandlung) glatt bis spiegelglatt - und damit der Kunde oder Gast nicht ausrutscht, wurden solche Warnschilder aufgestellt.

Nach der Installation des Fußbodens und der initialen Versiegelung sollte dieser Vorgang ebenfalls durchgeführt werden. Angie ist hier bei den ersten Versuchen mit der Maschine zu sehen. Das Ergebnis hatte ziemliche Ähnlichkeit mit einer Speckschwarte und hat unsere Erwartungen absolut übertroffen.
 

Ansonsten war heute munteres Umräumen angesagt. Die Rundtheke hat ihren finalen Anstrich erhalten und ist nach dem Bohnern des Bodens in den hinteren Raum umgezogen. Der lange Tresen, den wir auf eBay ersteigert hatten, wurde heute untenherum gereinigt. Leider konnten wir dabei keine Fotos machen - zu dritt die Theke ankippen und festhalten, und ich habe rund 15 Minuten lang mit dem Staubsauger halb unter der Theke gelegen und den Sockelbereich ausgesaugt. Echt bayerische Friedas sind dabei zum Vorschein gekommen :)
 

Wir haben außerdem mit dem Fußboden im großen Verkaufsraum begonnen. Nach einigem Gefummel mit den Kabelauslässen und den Heizungsfüßen ging es dann Schlag auf Schlag. Zuschneiden, Federn leimen, einschieben, verspannen, abwischen - nächste Platte, bitte... :)
Am Ende des Tages wurde ein Teilbereich des Bodens bereits zum ersten Mal geölt und gewachst. Der zweite Durchgang erfolgt dann direkt am Samstagmorgen, am Nachmittag kann gebohnert werden. Hier finden der Schrank und die lange Theke ihren Platz.
           

In der Werkstatt wurden die Wände gereinigt und Löcher zugeputzt, nächste Woche geht´s ans Streichen. Unser neuer Kompressor wurde bereits angeliefert und wird kommende Woche in der Grube versenkt. Da stört er am wenigsten und ist trotzdem für den Service zugänglich.

P.S.
Eine Anmerkung für mißtrauische Leser und aufmerksame Bildbetrachter: Ich habe durchaus mehr als nur ein T-Shirt... aber dieses hier hat ohnehin schon gelitten, und wir haben eine schnelle Waschmaschine und einen Trockner. Mir folgen also keine Fliegenwolken, wenn ich mich durch den Raum bewege :)

Kleine Updates

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Die letzten Tage haben wir mit kleineren Schönheitsarbeiten und Planung verbracht.
Leider ist davon auf Fotos nicht allzuviel sichtbar, daher gibt´s nur ein paar Bilder.

Am Mittwoch haben wir einen ganzen Tag in Möbelausstellungen und Baumärkten verbracht. Eine Schreibtisch-Eckkombination mit 1.60 x 2.60 m hat sich als ungeahntes Problem erwiesen - zumindest, wenn das ganze bezahlbar bleiben soll. Nach unzähligen Katalogen und vielen Webseiten hat sich dann nachts um 2 Uhr endlich eine Lösung ergeben. Das Ergebnis gibt es dann demnächst hier zu sehen :)

Die Werkstatt erhält ein neues Tor, da das vorhandene Tor ein Wunderwerk zum Finger-Einklemmen ist und außerdem sowohl der Versicherung als auch uns nicht wirklich gefällt. Wir haben Angebote für Sektionaltore und Rolltore eingeholt - und dabei festgestellt, daß 4 Wochen Lieferzeit ziemlich knapp werden und wir daher eine schnelle Entscheidung treffen müssen.
Hier (zum Dokumentieren) ein Bild der existenten Toranlage.

Die Theke hat den zweiten Anstrich mit Hartwachsöl erhalten und glänzt bereits VOR dem Polieren wie eine Speckschwarte. Auch die bereits verlegten Fußböden haben einen weiteren Anstrich (den dritten...) erhalten, haben aber an manchen Stellen immer noch offene Poren.
 

Auf dem Bild der Theke kann man außerdem links hinten das wichtigste Update des Tages erahnen - die Kühltheke ist endlich verschwunden. Nachdem am Aschermittwoch die gesamte Kühlanlage evakuiert wurde, habe ich in mehr als vierstündiger Kleinarbeit das gesamte Teil Schraube für Schraube und Blech für Blech demontiert.

Da jetzt kein Risiko mehr besteht, daß irgendwelche tonnenschweren Teile über frisch verlegte Fußböden geschleift werden müssen, konnte ich nachmittags endlich mit dem Verlegen des Fußbodens im Hauptraum beginnen. Auch hier das übliche Problem.... schiefe Wände. Für das Ausrichten der ersten beiden Platten habe ich knapp eine halbe Stunde gebraucht, die beiden nächsten Reihen gingen dann etwas schneller. Ab Freitag werden die Platten dann im Akkord gelegt :)

Helden der Arbeit, oder auch: Wilde Betriebsamkeit

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Heute ist der letzte Tag der 4. Woche - und so langsam nimmt das ganze endlich Gestalt an.
Klaus hat sich noch einmal an den Wänden ausgetobt.
Der Mann ist mir fast ein bißchen unheimlich :) Man hört nichts von ihm, man nimmt ihn eigentlich nicht wahr... irgendwann kommt dann der Satz "was meinst Du dazu?" - und die Wände sehen aus wie neu.

Unterstützung hatten wir heute wieder von Micha und Carola. Als Metallbauer hat er sich dem Problem "der Notausgang im hinteren Raum muß 1 cm hochgesetzt werden" gewidmet und als Freizeit-Holzwurm so ganz nebenbei die OSB-Platten für das Büro verlegefertig zugeschnitten. Die Tür hat danach einen schicken silbernen Streifen auflackiert bekommen, und die OSB-Platten waren in rund 30 Minuten verlegt. Carola hat den Fugen an der Glasbausteinwand den ersten Anstrich verpaßt und die rechte Hälfte der Gläser zum ersten Mal geputzt - welch ein Unterschied! Außerdem wurde mal wieder Brainstorming zum Thema Fassadenverkleidung gemacht. Gefühlt war es das 385. - die Vorschläge reichen mittlerweile von Fliesen streichen über Nut-Feder-Holzverkleidung oder Verklinkern bis zur Verblendung mit Metall. Wenn wir mehr Zeit hätten, könnte man eine Umfrage dazu starten - aber in 10 Tagen sollen ja eigentlich bereits die ersten Maschinen angeliefert werden.
  

Apropo Maschinen: Seit Freitag, dem 12.02.2010 sind wir ganz offiziell bei Victory Motorcycles auf der Internetseite als Händler eingelistet... :) 
Ich seh´s schon kommen - am Montag stehen um 9 Uhr die ersten Kunden vor der Tür und wollen eine Probefahrt machen.

Siggi und Tobi waren heute ebenfalls mit von der Partie. Der todesmutige Einsatz von Siggi an der PU-Schaumrolle und an der PE-Folie hat für ein flüssiges Verlegen der OSB-Platten gesorgt, und Tobi hat sich als perfekter Partner im Kampf mit den OSB-Platten erwiesen. Auch die Rein- und Rausschlepperei der Platten war zu dritt auf einmal doppelt so schnell - vom Sägen und Anpassen ganz zu schweigen. Am Schluß hat Siggi sich noch an der Farbrolle versucht und einen 1a-Job am Fenster hingelegt :)
    

Angie hat sich heute unserer großen Theke gewidmet. An dieser Stelle muß auch jemand aus dem tiefsten Süden Deutschlands erwähnt werden, ohne den die Theke den Weg zu uns nicht angetreten hätte. Nachdem wir das 4.20 m lange Trumm südlich von München für einen absoluten Schnäppchenpreis auf eBay ersteigert hatten und ein Transporteur über MyHammer gefunden war, war - entgegen aller Absprachen - der Verkäufer auf einmal nicht mehr bereit, beim Verladen zu helfen. Franz, der zufällig im Nachbarort wohnt, hat sich auf unseren telefonischen Notruf hin wie selbstverständlich an den Ort des Geschehens begeben und seine Muskelkraft zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür!
Der Vorher-Nachher-Effekt ist deutlich sichtbar: Das erste Bild zeigt den (noch unbearbeiteten) hinteren Teil, das zweite Bild die bereits fertig geschliffene Front.
 

Immer wieder sehenswert sind übrigens die Gesichter der Nachbarn, Passanten und Autofahrer. Da bis jetzt an der Außenwerbung nichts geändert wurde, rätseln wahrscheinlich alle darüber, was da in der Tankstelle vor sich geht :) 

Im Büro ist der OSB-Boden fertig verlegt, und trotz krummer Wände, viel Gefummel und mit Holzleim verklebten Fingern ist mir das Lachen nicht vergangen.

Im hinteren Raum liegt der Boden fast vollständig. Dank der Plattengröße von 2500 mm x 625 mm läßt sich der Boden zügig verarbeiten - und wenn die Platten nicht teilweise schlecht gefräst wären, wären wir auch fertig geworden. Der Effekt ist unglaublich - die Holzbalken der Decke, die weißen Wände und die warmen OSB-Platten sind eine perfekte Kombination. Die durch die Glasbausteine fallende Nachmittagssonne hat das ganze noch verstärkt.

Auch im Verkaufsraum bildet das Naturholz einen schönen Kontrast zu den weißen Wänden und den roten Akzenten.
 

Damit schließen wir die 4. Woche des Umbaus ab. So langsam könnte das Wetter mal ein Einsehen haben - wir brauchen ziemlich ruckartig dauerhaft Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Ansonsten liegen wir gut im Zeitplan, und der Umzug des Lagers wird kommende Woche stattfinden.

Farbkonzepte

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Freitag... zum Glück nicht der 13....

Nachdem wir in den letzten 4 Wochen das Werkzeug und das Material gefühlte 531x umgeräumt haben, war heute eine teilweise Grundreinigung angesagt. Das Büro wurde feucht durchgewischt und PE-Folie als Dampfsperre und PU-Schaum als Trittschalldämmung ausgelegt. Der hintere Raum wurde teilweise geflutet und dann das Wasser Zug um Zug wieder aufgenommen, um der Staubschicht vom Bohren, Schleifen und Sägen überhaupt Herr zu werden. Als wir Feierabend gemacht haben, war der Boden immer noch teilweise feucht. Die Folie muß hier bis Samstag warten. Im Büro haben wir die ersten zwei OSB-Platten verlegt - und direkt mit krummen Wänden gekämpft. Alles, was man jemals über Altbauten gelesen haben mag, trifft hier absolut zu. Die erste Nahtstelle hat jetzt bis morgen Zeit zum Trocknen, dann geht´s im Büro weiter.
 

Nachdem wir aufgeräumt haben, hat Klaus still und leise und mehr oder weniger nebenbei den halben Laden gestrichen. Außerdem haben Carola und Angie heute mit dem Streichen der Fugen der Glasbausteine im Verkaufsraum begonnen. Man kann den Unterschied auf dem Bild recht gut sehen. Die Rundtheke hat heute ihre Wachs-Ölung erhalten, und die Rückwände und die Frontkanten der Böden haben die gleiche weinrote Lasur wie die Tür und die Deckel der Rolladenkästen bekommen. Langsam kommt Bewegung in das Einheitsgrau von Wänden, Decke und Fliesen...
 

Heute mußten wir uns von den netten Jungs der Fa. Götz-Praxl (der Dachdeckermeisterbetrieb unseres Vertrauens) vorerst wieder verabschieden. In liebevoller Kleinarbeit haben sie auf die Balken im hinteren Raum Führungsleisten aufgenagelt und die Verrutschsicherungen der horizontalen Balken zugesägt und angebracht. Da das allerdings nicht unsere letzte Arbeit in Holz war, werden wir das Team bald wieder bei uns begrüßen können :) Unser Dankeschön gilt insbesonders den beiden auf dem Foto, die viele Ideen mit uns diskutiert und sich die letzten Tage unsere dummen Sprüche angehört haben, aber auch allen anderen Mitarbeitern, die bei teilweise fachfremden Tätigkeiten ohne Murren mit angefaßt haben.
Und: Nein, das Foto ist NICHT gestellt :)

... und noch mehr Holz...

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Holz - es ist und bleibt einfach ein toller Werkstoff.
Es lebt und riecht wunderbar, und die Zeit hinterläßt ihre Patina darauf. Altes Holz riecht beim Abschleifen ganz anders als frisches Holz - wir können ein Lied davon singen. Man kann es schrauben, nageln, verzapfen, oder auch einfach kleben (nicht wahr, Jürgen?). Und wenn man das richtige Holz nimmt, braucht man auch keine Muckibude :) Dank einer wieder funktionierenden Heizung mußte heute auch niemand frieren.

Die Holzsäulen waren nur der Anfang. Heute wurden die Querträger aufgelegt. Fast 5 m Spannweite, mit einem Querschnitt von 14 x 28 cm. Bei einem spezifischen Gewicht von ca. 500 - 600 kg je cbm waren das ca. 100 - 120 kg je Balken, die per Hand in 3 Meter Höhe gewuchtet und auf die Säulen aufgelegt werden mußten.
Es kam, wie es kommen mußte: Der erste Balken war der problematischste von allen. Etwas Teflon-Spray hätte der Gleitfähigkeit bestimmt gut getan, und ein besserer rechtwinkliger Schnitt an der Oberkante der Säule bestimmt auch... das war aber nach dem Anlegen alles nicht mehr sinnvoll zu ändern, also wurde der Balken mit dem Fäustel und einem Pufferholz Millimeter für Millimeter an seine Endposition bugsiert. Hilfreiche Kommentare aus der "unteren Arbeitsebene" haben dabei für die gute Laune gesorgt. Dank des Eigengewichts des Fäustels und der "tollen" Arbeitsposition hatten danach 4 Mann lahme Arme und die Wand eine nette kleine Macke - aber das Verputzen geht ja mittlerweile flott :)
       

Der zweite Balken flutschte wie von selbst an seine Position.
Man beachte: Wir haben die Dinger mit 5 Mann hochgewuppt, und es hätte auch keiner weniger sein dürfen.
 

Balkentransport:

Der kurze vertikale Balken über der Tür zum Büro bereitete dann unerwartete Probleme. Der Kleber für den Rahmendübel hatte sich nicht mit der Wand verbunden, und das 15 mm Loch war nicht so richtig nutzbar. Also wurde ein übriggebliebenes Reststück der Deckenkonstruktion zum Gegenlager umfunktioniert, das Loch bis ins Büro durchgebohrt und der Druck so auf der Wand verteilt.

Maß nehmen, transportieren - und hoch damit...
 

Der letzte Balken fand ebenfalls seinen Platz am Durchgang zur zukünftigen Kaffeetheke.
   

Die Arbeiten an den Balkenkonstruktionen sind damit allerdings noch nicht abgeschlossen. Hier folgen noch ein paar Detailverbesserungen, u.a. zur Verblendung der Wandanschlüsse, zum Schutz gegen Verrutschen - und ein optisches Schmankerl gibt´s später auch noch.

Angie hat sich als richtiger "Holzwurm" erwiesen. Die neuen Rückwände (4 mm Pappelsperrholz für sage und schreibe 13.86 Euro je qm - Bauhaus Hanau - ohne Worte...) wurden von ihr weinrot lasiert und ans das Regal genagelt. Die Rundtheke ist fertig abgeschliffen, und das Oberteil der Verkaufstheke ebenfalls. Eventuell hätte ich vor Beginn der Aktion ein Schleifpapier-Abo bei Bosch abschließen sollen - aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!
   

Außerdem wurde heute das Material für den Fußboden angeliefert. 150 qm, auf 2 Paletten... dazu PU-Schaum und PE-Folie... das haben wir heute mittag mal eben schnell reingebracht und im Laden gestapelt. 

Hier ein paar Bilder vom heutigen Abend:
       

Strom

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Im hinteren Raum sind die Steckdosen eingebaut und betriebsbereit.
Auch Kleinigkeiten wollen erledigt werden :)
 

Es waren zwar mehr als nur 2 Vierersteckdosen, aber letztendlich immer das gleiche Bild ist langweilig ;)

Viel Holz...

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... nein, nicht vor der Hütt´n, sondern in der Hütt´n... :)

Der Wechsel in der Balkendecke wurde eingesetzt (am Kamin darf nicht gedübelt werden), natürlich unter Beachtung des notwendigen Sicherheitsabstands.

Und heute beginnt auch die Realisierung des Einbaus der dicken Holzbalken.
Zugegebenerweise: Für Deko-Zwecke sind 14 x 28 cm scheinbar sehr wuchtig - aber in dem großen Raum hätten die Balken fast noch ein klein bißchen dicker sein können... ;)
Die professionelle Hilfe vom Fachbetrieb mit einem sehr netten fünfköpfigen Team hat es möglich gemacht, daß meine durchgeknallte Idee tatsächlich realisierbar wurde.
     

Das vorläufige Endergebnis sah dann nachmittags so aus:
 

Dank eines Heizungsausfalls am frühen Morgen war es dann nachmittags so kalt in der Bude, daß wir "freiwillig" die Flucht ergriffen haben...

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