Vorbereitungen für die Technik

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Nach dem Aufstemmen des Bodens und der Verlegung der Kabel wurde das Loch wieder geschlossen.
Heute haben wir nun auch Kanäle an die Wand geschraubt und die Kabel ins zukünftige Büro geführt.
Der Schrank ist noch nicht montiert, sondern steht nur zu Probezwecken an seiner zukünftigen Position.
  

Fat Ladies

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Am Montag haben wir schlicht und ergreifend vergessen, ein paar Fotos zu machen... der Tag war einfach zu lang :)

Die Woche hat mit einem ziemlichen Temperatursturz begonnen, und es ist (gelinde ausgedrückt) einfach nur schweinekalt. Zum Glück sind wir immer noch innerhalb des Gebäudes beschäftigt, so daß uns die Außentemperaturen nicht so richtig tangieren.

Wir hatten gestern mit den Vorbereitungen im großen Verkaufsraum angefangen. Die Rolladenkästen sind mittlerweile alle gestrichen und auch wieder geschlossen. Ein paar Bodenfliesen mußten leider dran glauben, da der Tresen irgendwie mit Strom- und sonstigen Leitungen versorgt werden muß. Die Unterflur-Lösung erschien uns als optisch hübsch, da hinterher unsichtbar :)

Am Montagabend haben wir den gesamten Raum aufgeräumt und durchgefegt - gebracht hat´s nicht viel, Dienstagabend sah es wieder genauso aus wie vorher...
Das lange Teil im Vordergrund ist übrigens unser Tresen, den wir heute mit 5 Mann aus der Halle reingetragen haben - drei Mann am einen Ende, einer in der Mitte, und ich am anderen Ende.
Soviel zum Thema Kraft :)
Die häßliche weiße Innenbeschichtung war nur geschraubt. Nach der Entfernung ist eine wunderschöne Holzrückwand zum Vorschein gekommen. Das Alter des Tresens wird auf ca. 60 - 80 Jahre geschätzt. Auch er wird eine Schleiforgie über sich ergehen lassen müssen und danach eine Behandlung mit Hartwachsöl bekommen.
 

Silviu hat den Tag heute mit zwei mitgebrachten Fat Ladies eröffnet... Cohibas zum Frühstück - eine ganz neue Erfahrung.
Danach haben wir es erstmal ruhig angehen lassen und den "Holzwürmern" bei der Arbeit wertvolle Tips gegeben.
Der Sekt hat nur Deko-Funktion - er ist geschlossen geblieben :)
 

Apropo "Holzwürmer"... heute wurden die Deckenbalken in der zukünftigen Bekleidungsausstellung eingezogen. Nach einigem Philosophieren über Rastermaße, krumme Wände und nicht anbohrbare Kamine wurde dann die Deckenhöhe festgelegt und der Rotationslaser in Position gebracht. Schlußendlich wurden dann die Balkenschuhe an die Wand gedübelt und die Balken eingehängt. Für den (ziemlich reichlichen) Verschnitt haben wir bereits eine Verwendung vorgesehen - es soll ja nichts verkommen :)
   

Außerdem haben wir die Vorbereitungen für Mittwoch getroffen. An einer Säule mußte der Fliesenschild weichen, ein paar Sockelfliesen wurden entfernt, und die Säule wurde neu verputzt. Unzählige Dübellöcher, einige Macken in den Wänden und alle Löcher für die Rolladengurte haben wir ebenfalls geschlossen. Es sind immer noch 90 kg Goldband übrig - mal schauen, was uns noch so einfällt...
Angie ist dem zweiten Erbstück von Familie Hestermann zu Leibe gerückt. Zuerst wurde mit Fön und Spachtel die Resopalbeschichtung von der Platte gelöst, dann die unhübsche weiße Lackierung entfernt. Schlußendlich hat das gute Stück noch eine Kur mit dem Deltaschleifer bekommen. Auch dieses schöne Stück "altes Holz" bekommt eine Dusche mit Hartwachsöl und erstrahlt dann wieder in altem neuen Glanz.
   

Manchmal klappt´s...

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... manchmal nicht...

In unserem Fall hat heute (fast) alles geklappt.

Das Hartwachsöl am Regal trocknet über´s Wochenende - Planziel erreicht.
Der hintere Raum ist fertig verputzt - Planziel erreicht.
Der Raum ist auch noch komplett gestrichen, komplett leergeräumt und der Boden von Putzresten gereinigt - Planziel übertroffen.
Die elektrischen Rolladenantriebe sowie die neuen Wellen sind eingebaut und funktionieren tadellos - Planziel erreicht.

Über das Thema Müllentsorgung müssen wir uns noch ein bißchen Gedanken machen, und das Werkzeug müßte mal dringend aufgeräumt werden.
Aber nächste Woche wollen wir ja wieder was zu tun haben... :)

Einer schafft, einer futtert - gerechte Arbeitsteilung :)
 

E-Antriebe anschließen und parallel noch zu dritt das gleiche Fenster streichen - kein Problem:
  

Elektrischer Rolladenantrieb mit neuer Alu-Welle, Kasten und Fenster neu gestrichen - was ein bißchen Farbe doch so ausmacht:
 

Freunde beim Streichen - und das Ergebnis:
  

   

Achja - das Büro hat einen zweiten Anstrich erhalten und sieht jetzt auch ziemlich passabel aus:

Ergo - kommende Woche geht es an die Decken und die Fußböden.

Altes Holz

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Jeder kennt es: Das immergleiche Gejammere der Ewiggestrigen, daß doch früher alles sowieso viel besser war.

Wir wollen nicht in das gleiche Lamentieren verfallen.
Aber trotzdem konnten wir uns nicht dazu entschließen, dem alten Regal im Lager den Todesstoß zu versetzen.
Es wurde irgendwann vor mindestens 40, wahrscheinlich aber eher 50 bis 70 Jahren gebaut und in die ehemalige Werkstatt gestellt. Lange Jahre hat es dort Werkzeug und Ersatzteile ausgehalten, wurde ab und zu mal angerempelt und hat alles klaglos mitgemacht. Seine altmodische Herstellungsweise mit durchgehenden und verzapften Seitenteilen und durchgehenden Leisten strahlt pure Solidität aus.

Irgendwann, viele Jahre später, wurde das Haus um einen Anbau erweitert.
Die alte Werkstatt wurde zum Lager umfunktioniert und das 2.30 m hohe Tor im unteren Bereich mit normalen Steinen und ab ca. 1 m Höhe mit Glasbausteinen zugemauert. Das alte Regal wurde in die Mitte des Raumes gerückt und mit Ersatzteilen, Schrauben, Ölen und Reinigungsmitteln befüllt. Manche Behältnisse waren verdreckt, manche geöffnet, einige sind über die Jahre hinweg ausgelaufen.
Und niemand stellte fest, daß das Regal mit einer Höhe von 2.20 m durch keine einzige Tür mehr durchpaßte.

Später, um ca. 1990 - 1995, wurde der Werkstattbetrieb vollends eingestellt.
Der Raum, und alles, was darin war, schlummerte im Dornröschenschlaf. Ab und zu brauchte jemand etwas aus den Regalen in diesem Raum, und manchmal tollten die Katzen hindurch und sprangen auch auf dem Regal herum.

Im Sommer 2008 war dann endgültig Feierabend.
Herr und Frau Hestermann gingen mittlerweile auf die 70 zu - die Tür wurde verriegelt.

Im Dezember 2009 wurde dann auf einmal alles ganz anders.
Im Vorgriff auf die zu erwartenden Bankentscheidungen im Januar 2010 sind wir mit Freunden daran gegangen, den Raum zu leeren und zu entrümpeln. Wahre Schätze kamen zum Vorschein: Borgward Ersatzteile (originalverpackt), neue Luftfilter für Autos aus den 50er und 60er Jahren, neue Zündverteiler, die schon seit 30 Jahren in keinem Katalog mehr stehen, nagelneue Heckscheibenheizungen zum Nachrüsten - und das Regal.
Eingedreckt mit Öl, Reinigungsmitteln und sonstigen Chemikalien, komplett zugestaubt, fast schwarz angelaufen, und durch den Rostansatz verschiedener Blechdosen nicht hübscher geworden. Für uns war klar, daß dieses alte Stück nicht einfach entsorgt oder verbrannt werden durfte. Nach dem Beginn der Umbauten haben wir das Regal als einziges Teil im hinteren Raum gelassen, später dann den Deckel eingekürzt und das Regal nach vorne gebracht.
Hier gibt´s den Transport und Vorher-Nachher-Bilder zu bewundern.

Nach einer wahren Abschleiforgie mit Mundschutz und ziemlicher Geruchsbelästigung war das Regal dann heute bereit für die Verjüngungskur.
Da wir uns über das verwendete Holz nicht endgültig einig werden konnten, der Verdacht aus Härtegründen aber trotzdem auf Eiche fiel, haben wir entschieden, das Regal mit Hartwachsöl zu behandeln. Das Produkt stammt von Osmo und trocknet seidenmatt ab - und wird eigentlich für Fußböden und Treppen verwendet :)

Bereits die Schubladenfronten haben für einen gehörigen "Aha"-Effekt gesorgt.

Die dazugehörigen Griffe werden wir entlacken und ebenfalls anhübschen.

Das Regal selbst hat dann dem ganzen aber buchstäblich die Krone aufgesetzt.
 

Kommende Woche werden wir neue Rückwände einbauen.
Und dann hoffen wir, daß es uns genausolange treue Dienste leistet - diesmal aber nicht im Lager, sondern hinter der Ladentheke.

Thank god, it's Friday!

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Aber am Samstag sind wir auch dort - wird also nichts mit richtigem Wochenende :)

Der hintere Raum ist fertig verputzt, die E-Verkabelung ist gelegt.
Damit ist dieser Raum endlich streichfertig, und die Decke kann nächste Woche eingebaut werden.
Vor allem hat die Plackerei mit dem Goldband-Putz endlich vorläufig ein Ende.
Wenn das Zeug nicht so langsam trocknen würde, hätte ich am liebsten noch am gleichen Abend das Streichen angefangen...
  

Das Büro ist fertig tapeziert und auch bereits gestrichen.
Die teilweise noch nasse Farbe läßt es auf dem Bild etwas streifig aussehen, in natura ist es schöner :)
Ein paar Nähte haben die Streicherei nicht ganz unbeschadet überstanden, aber hier kann ja nachgeklebt werden.
 

Der Estrich in der Werkstatt ist fertig!
Die Entscheidung "Holzbohlen oder Betonplatten" (oder auch eine Kombination aus beidem) zur Abdeckung der Grube steht noch aus, und erstmal müssen ohnehin die Tanks wieder aus dem Loch verschwinden.
Da die Halle wegen der Trocknungszeit und der noch aufzubringenden Bodenversiegelung mindestens die gesamte kommende Woche nicht begehbar sein wird, entsteht hier auch kein allzugroßer Leidensdruck.
  

Die neue Eingangstür ist bestellt, und am Samstag verbauen wir die E-Antriebe für die Rolläden.
Dann hat die Plackerei mit den Gurten auch ein Ende, und die Kästen können endlich gestrichen und geschlossen werden.

Langsam, aber stetig

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Das wichtigste zuerst: Die Tapeten haben gehalten :)
Wir mußten nur eine kleine Stelle neu kleben.
Die Altbauwände ziehen den Kleister allerdings richtig heftig ein.
Der Raum hat 16 qm, die Wände sind 3 m hoch... 600 g Methylen Spezial - das spricht für sich...
Aber das Büro ist tatsächlich streichfertig!
Der Rolladengurt ist getauscht, der Rolladenkasten gestrichen und geschlossen, und der Sicherungskasten sieht nach dem Abwaschen aus wie neu.
 

Die Werkstatt ist (bis auf den randvollen Ölabsauger - geschätztes Gewicht ca. 1 Tonne) endlich auch leer.
Die Rest der Zwischenwand sind weitestgehend beseitigt, leider hat uns aber der Containerdienst im Stich gelassen.
Ab Freitagmorgen 8 Uhr wird neuer Estrich gegossen.
Die beiden Öltanks verschwinden wieder aus der Grube, dafür wird dort der Kompressor versenkt.
Für den Druckluftanschluß haben wir noch ein Loch und eine Bodenfuge ausgestemmt, die Leitungen liegen einbetonierfertig bereit.
 

Ich bin heute wieder mal meiner Lieblingsbeschäftigung nachgegangen... Verputzen, verputzen, verputzen.
Langsam bekomme ich Übung darin.
Vermutlich habe ich aber alles, was ich in den letzten Tagen gelernt habe, bis zum nächsten Mal wieder vergessen :)
   

Wenn man dann noch beim Arbeiten mit Kaffee versorgt wird, macht es natürlich doppelt Spaß... ;)

Baustellen

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Gerüst, Rigipsplatten, eine riesengroße Rührschüssel und 300 kg Putz wurden heute wie geplant angeliefert.
An dieser Stelle vielen Dank an die Raab Karcher Baustoffe in Oberursel!
Genügend Material für vergnügte Stunden mit der Glättkelle :)
 
Unseren Ansprüchen genügt es, wenn es dann durchgetrocknet ist und gestrichen wurde.
Die Preisvorstellungen der verschiedenen angesprochenen Verputzer waren mit unseren einfach nicht kompatibel.

Mehr oder weniger zeitgleich mit der Baustoff-Lieferung stand auch der freundliche Herr vom örtlichen Sägewerk vor der Tür.
Dicke Holzbalken mit 14 x 28 cm, die per Hand abgeladen werden mußten und erstmal zwischengelagert werden.
Wofür diese gedacht sind, verraten wir noch nicht - aber die Balken erfüllen nach dem Einbau einen eher dekorativen Zweck :)
   

Zwischen den beiden Hallen gab es vor langen, langen Jahren einmal einen Durchgang.
Irgendwann wurde dieser aus unerfindlichen Gründen auf ein Guckloch reduziert.

Wenn man das nächste Bild so ansieht...

könnte man meinen, ich hätte dort heute den Zerstörer gespielt.

Aber mit fremden Federn schmückt man sich nicht.

Ehre, wem Ehre gebürt: Silviu hat dort heute ganze Arbeit geleistet und sich den Gang in die Muckibude gespart.
Sein morgiger Muskelkater dürfte vorprogrammiert sein :)
  

Angie hat sich im Büro ausgetobt und mit dem Tapezieren angefangen.
Trotz Tiefengrund und reichlich Tapetenkleister wurden interne Wetten abgeschlossen, ob die Tapeten am Donnerstag noch an der Wand hängen.
Nicht, weil sie nicht tapezieren könnte - sondern weil die Verbindung zwischen Wand und Tapete irgendwie nicht so richtig passen wollte.
Wir lassen uns überraschen... auf jeden Fall sah es heute abend schonmal ordentlich aus :)
   

Zum Abschluß des Tages haben wir noch Besuch vom Metallbauer nebst Freundin bekommen.
Für die Werkstatt benötigen wir ein "Hebewerkzeug" (gemeinhin auch Kran oder Flaschenzug genannt).
Nach einem gemütlichen Schnack haben wir dann um 19.30 Uhr den Heimweg angetreten...

Außerdem wurde heute noch erledigt:
- Lichtschalter versetzt und alte 2-Draht-Steckdosen demontiert/totgelegt
- Rigipsplatten zugeschnitten und angeschraubt
- ein Loch für den Druckluftanschluß in den Werkstattboden gebohrt
- eine Rinne für die Druckluftleitung in den Werkstattboden gestemmt
- die Werkstatt bis auf 2 Fässer (und die Reste der Wand) von Altlasten befreit
- 2 Kannen Kaffee getrunken
- und (wie immer) viel gelacht

To-Do in den nächsten Tagen:

- Decke im Verkaufsraum reinigen
- Wände streichen
- Rolladenkästen, Fenster und Sockel streichen
- Strom in den Fensterbereich legen
- fertig verputzen
- Decke im hinteren Raum einbauen
- Balken verarbeiten :)

... und am 24.02. werden Motorräder angeliefert...

Farbtöpfe

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Farbe soll nach allgemeiner Auffassung den Gesamteindruck beleben und erfrischen.

Chopperfahrern sagt man wiederum nach, daß sie nur zwischen mattschwarz, glanzschwarz, hellschwarz, dunkelschwarz und buntschwarz unterscheiden können.

Für die Fraktion "es gibt keine Farbe außer schwarz" haben wir den Heizkörper in unserem zukünftigen Büro einfach schwarz gesprüht.
2 Dosen Ofenlack haben die alte Rippenheizung in ein der Szene entsprechendes Schmuckstück verwandelt.
Dem Elektriker, der währenddessen im Büro verkabelt hat, hat der Gestank nichts ausgemacht :)
  

Als Kontrast zu den weißen Fensterrahmen und den weißen Rolladenkästen haben wir die Deckel der Rolladenkästen, den Türrahmen und die Tür selbst mit einer weinroten Holzschutzfarbe eingepinselt, die die Maserung des Holzes nicht zu sehr verdeckt.
Da die Verputz- und Füllarbeiten an der Wand im Büro auch nach 24 Stunden Pause immer noch nicht endgültig getrocknet waren, haben wir das Tapezieren endgültig auf Mittwoch verschoben.
Die Zeit heute haben wir unter anderem für weitere Spachtelarbeiten im hinteren Raum genutzt.
Außerdem liegt jetzt ein Stromkabel in der Decke, das die elektrische Rolladensteuerung versorgen wird.
    

Am Mittwoch wird Putz und ein Gerüst angeliefert, dann geht es im hinteren Raum endgültig an die Wände.
Auch das Dämm-Styropor im Bereich der zugemauerten Fenster muß dort noch verkleidet werden, da auf Styropr nicht verputzt werden kann.
Die zukünftige Werkstatt ist so gut wie leergeräumt und die beiden großen Öltanks sind vorübergehend in der Grube untergebracht worden.
Zum Ende der Woche soll dort neuer Estrich gegossen werden.
Die gesamten Metallregale sind alle in einer der Hallen zwischengelagert - bis zum Ende der Woche soll der vordere Verkaufsraum frische Farbe erhalten.

Viele, viele Bilder

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Die letzte Woche hat viele kleine Fortschritte gebracht und wir haben reichlich Bildmaterial mitgebracht.
Leider war auch am Wochenende keine Zeit gewesen, um das Blog mit Updates zu versehen, daher gibt´s heute ein Sammelupdate für die letzten Tage.

Nach einiger Sucherei nach dem Übergabepunkt ist der Telekom-Techniker im hintersten Keller fündig geworden.
Das Kabel haben wir dann selbst nach oben verlegt... durch drei Kellerräume, eine Decke und eine Wand im Erdgeschoß... alles ohne Bohren - es gab ja schon genug Löcher.
Nach dem Anklemmen hat uns der NTBA mit einer grünen Lampe belohnt :)
 

Mehr oder weniger sinnvolle Vorschläge wurden auch gemacht.
"Komm, wir machen den Raum einfach dicht!"
   

Der Elektriker sollte die Stromkreisläufe auseinanderdröseln, um eine saubere Abrechnung zu ermöglichen.
Ich glaube, er hat seit diesem Einsatz ein paar graue Haare dazubekommen.

Am Samstag hatten wir Hilfe von Freunden.
Auch der Junior hat sich das Mithelfen nicht nehmen lassen.
Tiefengrund sprühen? Coole Sache - das kann man auch mit 7 Jahren, wenn man gezeigt bekommt, wie es geht.
 

Wer braucht eigentlich dieses Wetter?
Alleine am Samstag hat es innerhalb von 1 Stunde soviel geschneit wie in den letzten 3 Jahren zusammen.

Die schwebend verspannten Heizungsrohre sind seit Samstag ebenfalls Geschichte.
Nachteil: Aus reiner Gewohnheit heben wir immer noch die Füße, wenn wir durch die Tür gehen...

Seit der Entfernung der Rohre war auch endlich der Transport des Schranks möglich.
Dieser ist vor ungefähr 50 - 60 Jahren in den hinteren Raum eingezogen - damals war aber an der Seite noch ein 2.50 m hohes Tor.
Später (irgendwann in den 70er/80er Jahren) ist das Tor dann entfernt und zugemauert worden. Der Schrank blieb einfach dort stehen, wo er war.
Die Preisfrage: Wie schafft man einen 2.20 hohen Schrank durch eine Tür mit knapp über 2.00 m Höhe?
Die Antwort: Ganz einfach - oben absägen und raustragen.
Die Funktionsweise eines Deltaschleifers mußte dann natürlich sofort überprüft werden... "wie, damit kommt man in die Ecken?!"
    

Vor dem Abschleifen / nach dem Abschleifen:
 

Arbeit an allen Fronten.
    

Die neuen Heizungsrohre im hinteren Raum.
  

Nein, dies ist keine Kinderarbeit.
Aber untätig rumsitzen wollte er auch auch nicht.
Also hat er sich den Rührer geschnappt und (unter Aufsicht) mal ausprobiert, wie das mit dem Rührstab funktioniert.
"Was ein Pamp..."

90 kg Goldband haben wir mittlerweile verarbeitet.
Den Nachschub (weitere 300 kg) lassen wir jetzt anliefern, sonst brauchen wir nach der Renovierung neue Stoßdämpfer am Auto.
Im Büro sind alle Löcher zugespachtelt, am Dienstag/Mittwoch wird tapeziert und gestrichen.
Dann geht es an den Einbau der Technik und an die Vorbereitung der Verkabelung.

Für den hinteren Raum haben wir entschieden, daß wir selbst verputzen.
Die Wände sollen schließlich keinen Schönheitspreis gewinnen, sondern nur sauber aussehen und Farbe annehmen.
Und da unsere eigene Arbeit unseren Ansprüchen gerecht wird... :)
             

Wo gehobelt wird...

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... da fallen Späne.
Oder auch Schleifstaub. Hinterher sieht man aus wie ein Schwein - und fühlt sich auch so...

Der Tag hat fast unsichtbare kleine Fortschritte gebracht - Kabel einziehen, festspachteln, Türen und Fenster weiter abschleifen, Werkstatt und Halle leerräumen... das alles nimmt ungebührlich viel Zeit in Anspruch, muß aber erledigt werden, bevor es an die nächsten großen Schritte geht.

    

Victory

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Vertragsunterzeichnung bei Victory... wir sind Vertragshändler!

Die Maschinen werden voraussichtlich gegen Ende Februar bei uns eintreffen.

 

Auch bei der Bank war Termin zur Vertragsunterzeichnung. Dort haben wir bloß keine Fotos gemacht :)

Ein typischer Montag

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... und nichts klappt...

"Wir fahren mal eben schnell in den Baumarkt. 2 Rigipsplatten, Dämmwolle, Tiefengrund, Füllspachtel, Montagekleber, Pinsel - das war´s."
Daß das Bauhaus in Hanau sämtliche Baustoffe in die "Drive-In-Arena" verlegt hat, konnte natürlich niemand ahnen - also sind wir umsonst in den Markt getobt.
Das neue Konzept von Bauhaus, mit dem Auto direkt in die Ausstellung zu fahren, ist durchaus charmant. Allerdings sollte man sich da ein bißchen auskennen, sonst steht man ziemlich planlos zwischen gigantischen Hochregalen herum... 2.5 Stunden später und durch unzählige Telefonanrufe unterbrochen waren wir jedenfalls wieder zurück...

Eigentlich hätten heute ab 16.30 Uhr die Kabel in die Schlitze gelegt und die Dosen gesetzt werden sollen... die Absage wegen Hexenschuß kam um 16.00 Uhr und zu spät für eine sinnvolle Reaktion...

Das Ergebnis des heutigen Tages:

- ehemalige Zwischentür beidseitig mit Rigips verschlossen und mit Rockwool ausgedämmt, Kanten an der Außenseite verspachtelt
- Bürotür und Türrahmen weiter abgeschliffen
- Fensterrahmen und Rolladenkasten angeschliffen
- zugemauerte Fenster zur besseren Dämmung mit 20mm Styroporplatten beklebt
- Mietvertrag ist unterschrieben und rechtskräftig
- Verhandlungen mit Architekt und Statiker über den geplanten Pavillon geführt
- Kanthölzer für den Innenausbau im Sägewerk bestellt (das ist sinnigerweise direkt in Erlensee und unschlagbar günstig)

    

Über den spontanen Besuch des Firmenkundenberaters der betreuenden Bank haben wir uns besonders gefreut! :)

Das kleine grüne Gerät auf der Tür ist übrigens ein Bosch PSM 160A Schleifer.
Das Ding ist eine absolute Wuchtbrumme - mit der integrierten Staubabsaugung macht es verhältnismäßig wenig Dreck und hat ordentlich Dampf.
Zum Abschleifen von Farbe (trotz weißer Blätter) ist es (zumindest bei uns) trotzdem die falsche Wahl, da unter der Farbe noch Unmengen von Kitt vorhanden sind, der die Schleifblätter viel zu schnell zusetzt. Hier sind wir jetzt auf einen Bandschleifer mit rotem Band und 40er Körnung umgestiegen. Der Abtrag ist beachtlich (genauso wie die Staubentwicklung), und der Bandverschleiß hält sich in Grenzen. Ohne Mundschutz geht allerdings gar nichts...

 

Zwischenziele zu erreichen...

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... ist psychologisch wichtig :)

Die beiden Maurer haben die Fenster heute fertig bekommen - ein supernettes und hochprofessionelles Team!
Die Jungs haben tiptop und schnell gearbeitet, freiwillig ihre Materialreste weggeräumt und saubergemacht - und haben am Schluß noch kurz mit angefaßt, um einen alten Holzrolladen aus dem Rollokasten zu wuchten... einfach klasse!

Das Wochenziel: Den hinteren Raum verputzfertig machen.
Ziel nicht ganz erreicht, da die Stromleitungen neu verlegt und die Fensterausschnitte noch ein bißchen isoliert werden müssen - aber das passiert am Montag.
Auch das Verschließen und schalldichte Isolieren des Türausschnitts erfolgt am Montag.
Wenn der Heizungsbauer jetzt noch halbwegs schnell reagiert, könnte hier Mitte/Ende nächster Woche schon die Decke abgehängt und der Fußboden verlegt sein.

 

Die Tapete im Büro hat mit Sicherheit nostalgischen Wert, paßte aber nicht wirklich zu unserem Geschäftsfeld :)
Wochenziel: Das Büro tapezierfertig machen.
Ziel erreicht, allerdings ist der Putz an manchen Stellen so bröckelig, daß wir am Montag noch ein bißchen flicken müssen.
An dieser Stelle vielen Dank an Mosi, der uns tatkräftig unterstützt und erfolgreich von der Idee des Komplettverputzens abgebracht hat ;)

  

Die Metallregale haben wir heute (bis auf 3 Wandschienen hinter der Kühlwand) komplett abgeschlagen und sortiert.
Wochenziel: Demontage, Sortieren, Reinigen, auf Paletten verstauen
Ziel größtenteils erreicht - wir hätten vielleicht früher auf den Essigreiniger zurückgreifen sollen, dann wäre das Reinigen schneller gegangen.
Ein Merci an die Damen für den selbstlosen Einsatz im und am Waschzuber!

 

Die 1. Woche ist rum - am Montag geht´s weiter...

Vorbereitungen für die nächste Woche

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Die Deckel der Rolladenkästen und die Türen mit geschätzten 65 Lackschichten werden abgeschliffen.
Auch die Türrahmen und die Rolladenkästen müssen neu gestrichen werden.

Der Schocker der Woche - in der Wand liegen noch 2-adrige Stromkabel.
Das geht natürlich nicht, und die vorhandenen 2 Steckdosen reichen sowieso nicht aus.
Also wurden Schlitze und Löcher geklopft, um kommende Woche die neue Verkabelung und die Steckdosen aufzunehmen.

 

Fenster?

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Braucht keiner... also: Einfach zumauern!

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