Samstag

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Heute wurde an allen Fronten gleichzeitig gekämpft. Wir hatten tatkräftige Unterstützung - Sven, Michael, Achim, Tobi, Stephan - und auf einmal lief alles wie am Schnürchen. Mit ein paar helfenden Händen geht eben doch alles wesentlich leichter und schneller als zu zweit oder zu dritt...

Am Freitagabend haben wir unseren restlichen Lagerbestand (bis auf einige Kleinteile) und die 5 Blisterwände in Bad Vilbel ins Auto gepackt und am Samstagmorgen nach Erlensee mitgebracht. Das Ausladen war ruckartig in 5 Minuten erledigt (Prinzip Eimerkette), und die (eigentlich) übergangsweise Platzierung der Blisterwände wurde von allen Anwesenden als schicker Standort angesehen - also haben wir sie wieder zusammengeschraubt und an Ort und Stelle gelassen.

Lagebesprechung und Kataloge durchblättern geht gleichzeitig:

Wer hat denn da einen Knoten im Kabel?! :)

Die Blisterwände nach dem Aufstellen und Verschrauben.

Sinnigerweise kam gleichzeitig mit dem Umzug der Wände und der Ware auch die Post - und die Bestätigung des Amtsgerichts Hanau mit dem neuen Handelsregistereintrag. Damit ist die Firma jetzt vollständig und ganz offiziell nach Erlensee umgezogen - das Impressum auf der Shopseite ist bereits angepaßt :)

Danach ging es dann ans eigentliche Arbeiten. Sven hat mit der Oberfräse die Schreibtischkanten abgerundet und sich danach in das hintere Zimmer verzogen. Den Rest des Tages hat man von ihm nicht mehr viel gesehen und gehört... das Regalsystem war an den (trotz Verputzens) schiefen Wänden eine ziemliche Herausforderung...

Wir haben zu viert das gesamte Tegometall-Regalsystem weggefahren und bei einem Freund im Keller eingelagert. Da ohnehin nicht klar ist, ob wir das System verwenden wollen (und wenn ja, wieviel davon), haben wir uns entschieden, es erstmal aus dem Weg zu bekommen.
Die mittlere Halle sollte einen neuen Anstrich an der Decke und dem oberen Bereich der Wänder erhalten. Durch offenliegende Rohre war hier einige Kleinarbeit erforderlich. Da die alte Farbe teilweise abgeblättert ist, wird hier mindestens ein zweiter, ggfs. auch ein dritter Anstrich notwendig werden. Der guten Laune hat das nicht geschadet...
 

Kleinere Schönheitsarbeiten dauern etwas länger... während Achim und Tobi draußen schon über die Demontage der ARAL-Werbung philosophiert haben (und beschlossen haben, auf das Gerüst zu warten), hat Mosi innen noch gepinselt.
 

Währenddessen bin ich meiner derzeitig drittliebsten Beschäftigung nachgegangen... nein, nicht telefonieren, sondern verputzen...
Am Donnerstag und Freitag sind in der Werkstatt noch drei Durchgänge zugemauert worden, die im Rohzustand jetzt etwas unschön aussahen.
In der Zwischenzeit haben Achim und Tobi dem oberen Bereich der Werkstattwand den ersten Anstrich verpaßt. Ein zweiter Durchgang kommende Woche ist hier unumgänglich.
 

Zwischendurch gab es ein zünftiges Mittagessen - wir hatten beim Metzger unseres Vertrauens einen ofenfrischen Fleischkäse mit Brötchen bestellt. Was da dampfend und duftend angeliefert wurde, war nicht nur rekordverdächtig lecker, sondern auch überaus üppig bemessen. Der darauf folgende Bauchvergleich war also eine Pflichtübung :)
 

Die Überraschung des Tages trudelte dann ohne Ankündigung ein: Stefan ("Tweety") von den VN-Bikern und sein Bruder Thomas kamen aus dem tiefsten Bayern vorbei, um "mal zu schauen, was wir so treiben" - und um dann kräftig mitzuhelfen...

Nachdem das Gerüst aus der Halle gefahren war, ging es dann an die Demontage der ARAL-Werbung. Da die Elemente glücklicherweise nicht wieder verwendet werden, mußte auch nicht besonders aufgepaßt werden. Dementsprechend zügig ging es dann zur Sache.

Angie hat ihrem Holzwurm Vorfahrt gewährt und hat sich den Schubladen zu unserem Regalsystem gewidmet. Irgendwie haben wir immer das Glück, daß wir zwar schöne Dinge aus Holz erwischen, diese aber erstmal von irgendwelchen Verunstaltungen befreit werden müssen. In diesem Fall handelt es sich um etwas, das aussieht wie mit einem Zahnspachtel in Kreisen aufgebrachter Kleber.... super... 
Stefan (gelernter Koch) war neugierig und wollte die Sache mit dem Bandschleifer ebenfalls mal ausprobieren. Anscheinend ist der Anblick von "Tweety mit Werkzeug" so selten, daß das gleich von jedem festgehalten werden muß.

Nachdem die Glasböden in einer der beiden Gitterboxen das Kippeln begonnen hatten (natürlich in der volleren...), mußte diese schlagartig leergeräumt werden... 1.500 kg (1.5 Tonnen) in Form von ca. 140 Glasböden... mehr als zwei bis drei Stück auf einmal waren definitiv nicht tragbar.
Ob Achim hier einen Kniefall vor dem bewegten Gewicht macht? :) Die Freude war jedenfalls verfrüht - die Hälfte war zu diesem Zeitpunkt noch draußen in der Gitterbox, und Stephan naht schon mit Nachschub.

Zwischendurch haben wir mal einen Blick in den hinteren Raum geworfen, wo Sven immer noch mit dem Regalsystem gekämpft hat.